Aktuelles aus dem Schulleben

Neben dem Unterricht finden in unserer Schule auch andere Aktivitäten statt, die unser Schulleben bereichern. Klasseninterne Aktionen lesen Sie bitte auf der Schüler- und Klassenseite.

Theater Nimmerland spielt „Zacharias, der kleine Zahlenteufel“

Sind Zahlen überhaupt zu irgendwas nütze? Oder sind sie vielleicht ganz überflüssig und nur dazu da, die Schüler zu ärgern und zu quälen?
Davon ist Zacharias der Zahlenteufel überzeugt und hat deshalb alle Zahlen verschwinden lassen.
‚Aber so einfach wird ihm das nicht gemacht. Um eine Wette zu gewinnen, muss er drei Aufgaben ohne die Verwendung von Zahlen lösen.
Zuerst wird es schon schwierig, denn er soll seine Großmutter anrufen. Hmmm?
Aber zum Glück hat er ihre Nummer eingespeichert. Dann backt er einen Gugelhupf.
Da die Mengenangaben aus dem Buch radiert sind, schmeckt der Kuchen fürchterlich, aber er hat die Aufgabe erfüllt.
Zum Schluss soll er noch einen wild gewordenen Kuckuck beruhigen, der außer sich ist vor Zorn, weil ihm jemand die Zahlen von seiner gleichnamigen Uhr gestohlen hat. Das schafft Zacharias nicht!
Der Kuckuck lässt sich nur durch Rückgabe seiner Zahlen wieder besänftigen, schließlich hat er die wichtige Aufgabe, die Zeit anzusagen.
Letztendlich sieht auch Zacharias ein, dass Zahlen hilfreich und nützlich sind und auch Spaß machen können.

Die 8 Klassen der Grundschule Schwarzenlohe haben dieses wunderbar inszenierte Stück aus der Theaterwerkstatt „Nimmerland“ am Dienstag, den 8.Oktober, anschauen dürfen und es genossen.
Die „Einfraushow“ überzeugte durch Witz und Elan, die Kinder wurden durch Mitmachlieder und Verse von der Faszination der Zahlen überzeugt.

Ein durchaus gelungener Vormittag.

 

 

Mit Schulfest und „Tag der offenen Tür“ runderneuerte Schule vorgestellt

Neue Grundschule präsentierte sich der Öffentlichkeit

Kleinschwarzenlohe – Nach umfassender Renovierung mit zeitgemäßen Umbaumaßnahmen präsentierte sich die Kleinschwarzenloher Grundschule bei einer Einweihungsfeier am 15. März zunächst den Ehrengästen „im neuen Gewand“. Nur einen Tag später, am Samstag, 16. März, holte die Schule in ähnlicher Weise diesen freudigen Anlass mit ihrer „Schulfamilie“ und mit herzlicher Einladung an die Bevölkerung nach: Mit einem Schulfest für die gesamte Schulfamilie der beiden Schulen in Groß- und Kleinschwarzenlohe in der nahen Rangauhalle und einem anschließenden allgemeinen „Tag der offenen Tür“ öffnete die Schule allen Interessierten ihre Räume und gab auch Einblicke in ihren Schulalltag.

Den „offiziellen Teil“ ihres jetzigen Schulfests anlässlich der damit verbundenen Wiedereinweihung der Grundschule Kleinschwarzenlohe hatte die Schulleitung der Grundschule Schwarzenlohe bewusst in die Rangauhalle verlegt, da hier für die große Schulfamilie – alle acht Klassen der beiden Schulstandorte und deren Familien mit Angehörigen – genug Platz für die Feier vorhanden war. Auf einer Bühne in der Halle zeigten nach einem gemeinsamen Begrüßungslied aller acht Schulklassen und einem Willkommensgruß von Schulrektorin Jutta Gundel zunächst die Klassen 1a und 1b ihre Vorführungen mit „Frühlingserwachen“ und „Sternenfänger“.

Im Anschluss an das Grußwort von 2.Bürgermeister Klaus Vogel präsentierte die Klasse 2a ein Wortgedicht zum Thema „Schule und die 2b entführte als Piraten verkleidet auf die hohe See mit ihrer Interpretation vom „Fluch der Karibik“. Auch Stefan Schüller als Architekt des Schulumbaus oblag ein Grußwort, an das sich die Auftritte der 3a mit dem Thema „Wir machen Hip-Hop“ und der 3b mit der „Patty cake Polka“ anschlossen. Nach den Grußworten des Elternbeirats hatten die beiden 4.Klassen ihre Vorführungen und die Hortkinder beschlossen mit ihren Liedbeiträgen nach einem Grußwort der Hortleitung die Vorführungen des Schulfests.

 „Großkampftag“ für den Elternbeirat

Vor dem Umzug der gut 200 Schulkinder samt Schulfestbesucher aus der Rangauhalle in die Grundschule dankte die Kleinschwarzenloher Schulleiterin und Konrektorin Silke Kühnert als Überleitung zum zweiten Teil der Feier vor allem dem Elternbeirat, für den nach der Einweihungsfeier am Vortag das Schulfest ein „Großkampftag“ war: Der Elternbeirat hatte die jeweiligen Auf- und Abbauarbeiten mitorganisiert, für alle Schüler des Schulverbands und die Lehrer zum besonderen Anlass ein eigenes T-Shirt gesponsert und übernahm beim „Tag der offenen Tür danach in der Schule die Verpflegung der Gäste mit Getränken sowie Gegrilltem und Kuchen.

In der Grundschule gab es für die Familien der Grundschulklassen nicht nur Gelegenheit, die runderneuerte Schule ausgiebig zu besichtigen, denn neben der Versorgung der unzähligen Gäste mit Essen und Trinken durch den Elternbeirat hatten auch die Schulklassen selbst in ihren Schulzimmern Mitmachaktionen vorbereitet. In der 1.Klasse ging es um „Sinnesstationen“ zum Thema „Hören, Sehen, Riechen“ mit Angeboten wie Riechfläschchen oder einem „Sockenpfad“. Die zwei 2.Klassen hatten sich mit dem Künstler Keith Haring beschäftigt und boten zum Mitmachen an, Lesezeichen im Stil der Haring-Figuren selbst zu gestalten.

„Schule gestern-heute“ und Mathe-Lernwerkstatt

„Komm ins Land der Märchen“ hieß es bei den beiden 3.Klassen: Die Kinder hatten hier im Vorfeld eigene Märchen erfunden und diese digital verarbeitet mit Tonaufnahmen und Powerpoint-Programmen, ebenso gab es „Märchen im Schuhkarton“, die von den Besuchern erraten werden mussten. Um „Schule gestern-heute“ ging es in der 4.Klasse und hier gab es die Möglichkeit wie ganz früher mit einem Gänsekiel Schreibübungen zu machen. In der Lern-Werkstatt der Schule mit dem Schwerpunkt „Mathematik“ durfte an mehreren Station kräftig geknobelt, geschätzt und geraten werden und auch die Lernsoftware stand zum Ausprobieren zur Verfügung.

Im Raum für „Werken und Gestalten“ wurden aktuelle Schülerarbeiten ausgestellt und für die großen wie kleinen Besucher gab es „Spritzbilder“ zum Selbermachen. Auch der Hort beteiligte sich am „Tag der offenen Tür“ und bot in seinen Räumen Eulenlesezeichen zum Selberbasteln als Kreativangebot an sowie das Bemalen von „Eissteckerln“, aus denen jetzt ein großes Gesamtkunstwerk werden soll. Zur Freude der Schulleitung nutzten neben den Eltern der Schulkinder auch viele Interessierte aus der Bevölkerung die Gelegenheit ihre „neue“ Grundschule zu besichtigen und zeigten damit auch ihre Verbundenheit zur örtlichen Schule.

Autor: Dr. Jörg Ruthrof

 

Runderneuerte Grundschule Kleinschwarzenlohe mit Festakt eingeweiht

Kinder fühlen sich in ihrer „neuen-alten“ Schule wohl

Kleinschwarzenlohe – Zum Anlass passend – der Wiedereröffnung der Kleinschwarzenloher Grundschule nach umfassender Renovierung mit zeitgemäßen Umbaumaßnahmen – feierte die „Schulfamilie“ der Grundschule Schwarzenlohe dieses Ereignis in würdiger Weise auf zwei Tage verteilt. Den Auftakt bildete dabei die offizielle Wiedereinweihung am Freitag mit vielen Ehrengästen und der zugehörigen Schlüsselübergabe, während der Samstag ganz der Schulfamilie selbst gehörte mit einem großen Schulfest und anschließendem „Tag der offenen Tür“ für die Angehörigen und die Öffentlichkeit.

Die Ehrengäste wurden bei der Wiedereinweihungsfeier von den vier Schulklassen der Grundschule als gemeinsamer Chor herzlich begrüßt, wobei dies 1.Bürgermeister Werner Langhans bei seinen Einführungsworten trotzdem nicht davon befreite, etliche Ehrengäste mit Landrat Herbert Eckstein, Bezirksrätin Cornelia Griesbeck, Schulamtsdirektorin Ingrid Dröse, Vertretern der Schulen in der Gemeinde sowie vielen Aktiven aus der Kommunalpolitik und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen namentlich zu erwähnen. Ein besonderer Gruß und Dank galt zudem den anwesenden Nachbarn, die seit 2016 „fast täglich mit der Baumaßnahme leben mussten“.

Ein weiterer Dank ging an alle am Bauvorhaben beteiligten Behörden, Institutionen und Firmen für die gute Zusammenarbeit, um vor allem nach den Problemen mit einem Bauunternehmen samt damit verbundener Verzögerung die Schulsanierung so schnell als möglich fortzusetzen. Der Begrüßung folgten die Auftritte der Schulklassen: Die Klasse 1b zeigte einen Tanz zum Thema „Frühling“, als Piraten verkleidet entführte die 2.Klasse die Feiergäste mit ihrer Interpretation vom „Fluch der Karibik“, eine „Polka“ war der Beitrag der Klasse 3b und die 4.Klasse präsentierte sich international mit einer Vorführung zur Musik des Pink Floyd-Klassikers „Another brick in the wall“.

       

      

 Auch die Hortkinder dankten mit einem Auftritt

Die Kleinschwarzenloher Hortkinder setzten die Vorführungen fort: Sie hatten für die Veranstaltung ein eigenes Lied über ihre schöne neue Schule und ihren Hort einstudiert und begeisterten mit einem „Hort-Rap“. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Stein auf Stein“ beschlossen alle Kleinschwarzenloher Schulklassen gemeinsam die Reihe der Auftritte und leiteten damit ideal zur Segnung über. Gemeinsam mit Pfarrerin Sandra Schwarz-Biller von der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde und Gemeindereferentin Monika Fass gestaltete Kornburgs katholischer Pfarrer Franjo Skok gelungen diesen Teil der Feier.

     

Bevor danach die Schulklassen ins verdiente Wochenende nach Hause durften, hatte der Bürgermeister noch eine Überraschung für drei Kinder unter ihnen: Bei der Rückkehr in ihre „neue-alte“ Schule im Herbst letzten Jahres gehörte ein Luftballon-Wettbewerb mit zu den Feierlichkeiten und jetzt wurden die drei Schülerinnen und Schüler geehrt, deren Ballons damals am weitesten geflogen waren und deren Finder an die Gemeinde zurückgeschrieben hatten. Alle drei waren Richtung Nordwesten geflogen und der weiteste Ballon war mehr als 400 Kilometer bis nach Niedersachsen geflogen, wie Bürgermeister Werner Langhans bei der Preisübergabe erklärte.

              

Planungen haben schon 2014 begonnen

Die offiziellen Grußworte zur Wiedereinweihung eröffnete ebenfalls Bürgermeister Werner Langhans, der an die unerwartet lange Bau- und Planungszeit des Projekts erinnerte: Nachdem 2014 die ersten Planungen und weitere Planungsschritte im Gemeinderat stattfanden, folgten in 2015 entscheidende Detailplanungen und 2016 der tatsächliche Baubeginn. Die ersten sichtbaren Arbeiten am Schulareal waren dann 2016 Abrißarbeiten an einem Teil des Schulensembles. Vor allem aufgrund etlicher Probleme mit einer der beteiligten Firmen musste die gesamte Baumaßnahme aber kurz darauf leider eingestellt und erneut ausgeschrieben werden.

Was jedoch beim umfassenden Um- und Neubau der Schule entstanden ist, präsentiert sich dem Bürgermeister zufolge als modernes Raumkonzept für die Schule – zumal auch die Interessen und Anregungen der Schulleitung und weiterer Mitnutzer wie etwa des örtlichen TSV und des integrierten Hortes mit Mensaraum bei der Mehrzwecknutzung der Halle in die Planungen eingebracht und umgesetzt wurden. Insgesamt waren an der Baumaßnahme 74 Gewerke beteiligt und mit der jetzigen modernen Gestaltung kann und darf die Schulfamilie und die Kleinschwarzenloher Bevölkerung stolz sein auf ihr energetisch ideales Schulensemble.

„Diese Schule ist mir ans Herz gewachsen wie ein eigenes Kind“

Als verantwortlicher Architekt sah Stefan Schüller den Umbau als ein Projekt mit bleibendem Erinnerungswert. Der erste Eindruck sei 2014 eine „typische 70er Jahre-Schule“ gewesen, die bei ihm Vorahnungen an viel Geduld und Nerven beim Umbau geweckt habe. Geduld, Nerven und Ausdauer habe es dann auch wirklich gebraucht – besonders 2016 wegen der schon erwähnten Probleme – aber der Gesamtaufwand habe sich im Nachhinein gelohnt: „Ich werde die wöchentlichen Arbeitstreffen hier und die gute Zusammenarbeit zukünftig vermissen, denn diese Schule ist inzwischen sogar mein besonderes Kind, von dem ich mich jetzt verabschieden muss“.

Für „sein Kind“ hatte Schüller auch ein Abschiedsgeschenk mitgebracht und übergab an die Schulleitung einen Satz Hockeyschläger für den Sportunterricht, während er an Bürgermeister Werner Langhans als Bauherr und Bauträger einen großen Schlüssel als symbolisches Geschenk übergab. Dieser gab den Schlüssel umgehend an Schulrektorin Jutta Gundel weiter und lud – wie es nach ihm auch Jutta Gundel explizit wiederholte – den Architekten herzlich ein, diese Schule als „sein Kind“ gern auch weiterhin zu besuchen und sich daran zu erfreuen, wie glücklich die Kinder als Hauptnutzer des Bauwerks in ihrer neuen Schule sind.

       

Anfängliche Zweifel wichen bald der Freude auf die „neue Schule“

Mit dem Freudenruf „Jetzt haben wir ihn endgültig, den Schlüssel“ eröffnete Schulrektorin Jutta Gundel ihr Grußwort und erinnerte sich, ebenfalls anfangs Zweifel gehabt zu haben, was für eine Schule am Ende der Umbau- und Neubauarbeiten hier entstehe. Aber genau dieses kombinierte Vorgehen sei richtig gewesen. Denn als die Schule 2015 „ins Wendelsteiner Exil“ umzog, waren es genau 80 Kinder in den vier Klassen und jetzt beim Wiedereinzug im Herbst 2018 waren es schon über 90 und auch der integrierte Hort präsentiere sich als moderne und gelungene Einrichtung, die überhaupt so erst nach den Problemen 2016 möglich geworden sei.

Ihr besonderer Dank galt zum einen der Marktgemeinde und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit bei der Gesamtbaumaßnahme wie auch der Grundschule Wendelstein als „Gastgeber“ für die Kleinschwarzenloher Schulklassen von 2015 bis 2018 in deren Räumen. Den Lehrern und den Eltern dankte sie ebenfalls für deren Geduld angesichts der langen Auslagerungszeit. Den Schlüssel selbst sah sie zudem als Symbol für Aufgeschlossenheit und diese Offenheit an der „neuen Schule“ wirke bereits jetzt, denn die Schülerinnen und Schüler liebten ihre Grundschule mit ihrer modernen Ausstattung und dem umfassenden Betreuungsangebot.

Dank an die Gemeinde für großzügige Hortgestaltung

Als Betreiber der Horteinrichtung an der Schule dankte Manuel Leisinger der Marktgemeinde für deren Unterstützung bei der großzügigen Gestaltung der neuen Horteinrichtung und stellte zugleich die neuen Strukturen der Betreuungseinrichtungen bei den katholischen Kirchengemeinden im Bistum Eichstätt vor, da die Pfarrei Kornburg in Kleinschwarzenlohe zukünftig den Hort betreibe. Schulamtsdirektorin Ingrid Dröse würdigte die Feier als „besonderen Tag für die Schulfamilie in Kleinschwarzenlohe“ und die Schule selbst als „moderne und zeitgemäße Bildungsstätte mit viel Freiraum und gutem Betreuungsangebot“ als ideale Ausgangslage für eine Schule heute.       

Für Landrat Herbert Eckstein als weiteren Ehrengast samt Geschenk für die Schulfamilie war der zuvor zitierte Begriff der „Aufgeschlossenheit“ ein Schlüsselwort für die moderne Schullandschaft: Galt z.B. „Hort“ vor über 20 Jahren noch als ungeliebter „Ost-Import“, sei er heute ein fester Bestandteil im Betreuungsangebot der Schulen. Auch deshalb gratulierte er der Gemeinde, stets frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und bei Baumaßnahmen wie hier der Grundschule die Weichen richtig gestellt zu haben. Mit der Einweihungsfeier war das offizielle Fest jedoch noch nicht beendet, denn nur einen Tag später bot ein Schulfest für die Schulfamilie die ideale Gelegenheit, bei einem „Tag der offenen Tür“ die Schule kennenzulernen (weiterer Bericht folgt).

Autor und Fotos: Dr. Jörg Ruthrof

 

Kinder stürmen „neue“ Schule in Kleinschwarzenlohe

Am 5. November 2018 war es endlich so weit und die Kleinschwarzenloher Grundschüler konnten ihre „neue“ Schule im Ort wieder beziehen. Nach über dreijähriger Bauzeit war die Freude bei Wendelsteins Bürgermeister Werner Langhans, seinen Mitarbeitern, Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft groß, dass die Schule nun wieder für den Unterricht zur Verfügung steht. Die Grundschüler brachten mit einem Lied ihre Freude über die Schule zum Ausdruck. Eine besondere Überraschung war der vom Elternbeirat organisierte Luftballonwettbewerb. Die Gewinner werden bei der offiziellen Einweihung am 15. März 2019 prämiert.

   

   

Bevor die Schülerinnen und Schüler ihre „neue“ Schule stürmen konnten, musste zunächst das „Herzlich willkommen – Band“ durchschnitten werden.

   

Autor: J. Gundel / Fotos: N. Wieser

 

Grundschule Schwarzenlohe eröffnete ihr Jahresprojekt 2018/19 mit Theaterstück

„Händlerin der Worte“ stellte viele „Zauberworte“ vor

Großschwarzenlohe – Bestimmte Grundwerte im täglichen Umgang miteinander in der Schule und zuhause sowie damit verbundene „Zauberworte“ sind das Jahresmotto für das neue Schuljahr für die Schulklassen in den beiden Schulen in Groß- und Kleinschwarzenlohe. Den Auftakt zu diesem „Jahresprojekt“ bildete jetzt ein kindgerechtes Theaterstück mit der „Händlerin der Worte“ in der Waldhalle für beide Schulen. Mit Liedern und die Kinder ins Geschehen einbeziehend, wurden viele „alltägliche Zauberworte“ für einen freundlichen Umgang miteinander wie „Bitte“ oder „Danke“ vorgestellt und die „Worthändlerin“ hatte in ihrem Marktstand auf der Bühne wahrlich viele interessante Worte „im Angebot“.

„Grundwerte“ hat sich die Grundschule Schwarzenlohe mit den zwei Schulstandorten in Klein- und Großschwarzenlohe fürs neue Schuljahr als „Jahresprojekt“ vorgenommen und mit monatlichen Schulversammlungen und einzelnen Klassenprojekten zu bestimmten Aspekten soll das Projekt zudem bis Juli nächsten Jahres auch jeweils mit Leben und Aktivitäten gefüllt werden. Den Auftakt dazu bildete jetzt ein Theaterstück in der Waldhalle vom „Theater Nimmerland“: Als Hauptdarstellerin brachte dabei die „Händlerin der Worte“ mit ihrem Marktstand den Kindern altersgerecht bestimmte Werteideen und „Zauberworte“ wie „Bitte“ oder „Danke“ näher.

Und nicht nur mit kindgerechten Liedern, auch durch den Dialog mit den Kindern – bei der Frage nach deren Lieblingsworten etwa – stellte die „Händlerin der Worte“ den Schülerinnen und Schülern aller vier Klassenstufen bei den zwei Vorstellungen ihr großes „Worte-Sonderangebot“ an ihrem Marktstand vor: Neben „gruseligen Worten“ zog sie schöne und süße Worte, gewichtige und leichte Worte, viel gebrauchte und seltene wie wertvolle Worte aus den Kisten und Säckchen ihres Standes. Viel Raum widmete sie dabei Worten der Freundschaft und der Höflichkeit, denn „jeder Tag braucht viele verschiedene Worte“, besonders im täglichen Umgang miteinander.

Grundschule Kleinschwarzenlohe kehrt bald in runderneuertes Schulhaus zurück

Schulleiterin Jutta Gundel nutzte die zwei Theatervorstellungen – je eine für die Kleinschwarzenloher und für die Großschwarzenloher Schulklassen – auch, um den Kindern das Schulprojekt und die einzelnen Aktivitäten im frisch begonnenen Schuljahr vorzustellen. Für die vier Schulklassen der seit den letzten Schuljahren „im Wendelsteiner Exil“ untergebrachten Kleinschwarzenloher Schule wegen der umfassenden Schulsanierung hatte sie zudem eine besonders schöne Nachricht parat: Nach den Herbstferien dürfen diese Schulklassen zum Unterricht wieder in ihr rundum erneuertes Schulhaus in Kleinschwarzenlohe zurückkehren.       (jör)

 

 Autor: Dr. Jörg Ruthrof

 

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